Die Geschichte des Films

Heimat Zweimal

Flüchtlinge aus Rheinland-Pfalz zeigen was sie können und wollen

Dieser Film entstand in einem gemeinsamen Projekt des IQ Landesnetzwerks Rheinland-Pfalz und dem rheinland-pfälzischen Bleiberechtsnetzwerk InProcedere im Sommer 2013. In dem Kurzfilm erzählen Flüchtlinge und Bleibeberechtigte von ihrer Arbeitsmarktintegration nach ihrer Ankunft in Rheinland-Pfalz. Sie berichten von ihrem Können, von Hürden und von ihrer Hoffnung auf berufliche Entwicklung und ein gutes Leben in der neuen Heimat.

In einem achttägigen Workshop machten sich die Teilnehmenden, die aus Syrien, Afghanistan, dem Iran und Nigeria stammen, zunächst ihre eigenen beruflichen Kompetenzen bewusst. Aus ihren Erfahrungen z.B. als Eventtechniker, Schweißer oder Journalist erarbeiteten sie die Inhalte des Films und setzten die Szenen eigenhändig unter filmischer Anleitung um. Somit lag sowohl die Auswahl der inhaltlichen Ideen, als auch die technische Erstellung des Films im Wesentlichen in der Hand der Teilnehmenden.

Der Film ist nun auch als DVD erhältlich. Diese erhalten Sie auf Anfrage unter heimat-zweimal@ism-mainz.de. Das Booklet zur DVD enthält darüber hinaus Anregungen, wie der Film im Unterricht oder Seminaren genutzt werden kann. Fertige Lehrhilfen zu dem Film für Schulunterricht, Deutsch-Sprachunterricht und interkulturelle Seminare finden Sie hier.

  Projekt-Team

Schirmherrin des Filmprojekts ist Integrationsministerin des Landes Rheinland-Pfalz Irene Alt. Die Premiere des Films war am 23.10.2013 in Mainz.

InProcedere – Bleiberecht durch Arbeit

„InProcedere – Bleiberecht durch Arbeit“ ist das rheinland-pfälzische Netzwerk aus dem „ESF-Bundesprogramm zur arbeitsmarktlichen Unterstützung für Bleibeberechtigte und Flüchtlinge mit Zugang zum Arbeitsmarkt - Bleiberecht II" und wird gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds.

Ziel von InProcedere ist es, Menschen mit einer Aufenthaltserlaubnis aus völkerrechtlichen, humanitären oder politischen Gründen, einer Duldung oder im Asylverfahren bei der Integration in Arbeit oder Ausbildung zu unterstützen und sie auf ihrem Weg in die Gesellschaft zu begleiten. Das Netzwerk besteht aus Akteuren der Arbeits- und Kommunalverwaltung, Beratungsstellen und Bildungsträgern und arbeitet in den Standorten Ludwigshafen, Bad Kreuznach, Germersheim, Landau und Neustadt a.d. Weinstraße.

Weitere Informationen: www.inprocedere-rlp.de

IQ Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz

Das IQ Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz ist Teil des bundesweiten Förderprogramms „Integration durch Qualifizierung (IQ)”. Das Programm wird gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Bundesagentur für Arbeit.

IQ zielt auf die Verbesserung der Arbeitsmarktintegration von erwachsenen Migrantinnen und Migranten. In Rheinland-Pfalz arbeitet IQ in vier Städten und Landkreisen mit (Arbeits-) Verwaltungen an der interkulturellen Kompetenzentwicklung, in Ludwigshafen und im Landkreis Mayen-Koblenz an der lokalen Vernetzung von Arbeitsmarktakteuren sowie an fünf Standorten in der Beratung zur Anerkennung im Ausland erworbener Berufsabschlüsse.

Die acht Landesnetzwerkpartner sind Bildungs- und Beratungsträger, Migrantenvertretungen, Forschungsinstitute, Jobcenter und Wohlfahrtsverbände. Sie docken regional und landesweit an bestehende Strukturen und vorhandene Angebote zur beruflichen Integration an und ergänzen sie. Sie bringen Akteure zusammen, sie unterstützen Regelinstitutionen, sie geben Impulse.

Weitere Informationen:
www.rhein-saar.netzwerk-iq.de

ism - Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz e.V.
Verein zur Innovation und Evaluation von sozialer Arbeit und Sozialpolitik

Das ism ist ein Praxisforschungsinstitut und versteht sich als sozialpolitisch engagierter Akteur im Sinne des Sozialstaatsprinzips. Hier wird weder Grundlagentheorie entwickelt noch versteht man mehr von Praxis als die Praktikerinnen und Praktiker. Vermittlung heißt die Aufgabe und wird durch handlungsorientierte qualitative Forschung sowie durch Koordination und Evaluation von entwicklungsorientierten Modellprojekten realisiert.

Der Umgang mit Ambivalenzen und Widersprüchen ist tägliches Geschäft. Mit Erfahrung und Engagement wird auf Kooperation und Konsens hin gearbeitet. Im Feld der Sozialpolitik wo es um Politik und Gesellschaft, Wirtschaft und Verwaltung, Partizipation und Profession geht, ist das unabdingbar und trifft in besonderem Maße auf den Bereich Arbeitsmarktintegration von Migrantinnen und Migranten, Flüchtlingen und Bleibeberechtigten zu.

In diesem Themenfeld koordiniert das ism die Netzwerke InProcedere – Bleiberecht durch Arbeit und IQ Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz, die in Kooperation die Idee zum Film Heimat Zweimal entwickelt und umgesetzt haben.

Weitere Informationen:
www.ism-mainz.de

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